Julia Faber

Fachärztin für Gynäkologie

und Geburtshilfe

Sprechzeiten:

 

Mo 8:00 - 12:30 &

14:00 - 16:00 Uhr

Di, Do 8:00 - 12:30 &

14:00 - 17:00 Uhr

Mi 7:00 - 13:00 Uhr

Fr 7:00 - 13:00 Uhr

 

 

 

Leistungsspektrum

 

Allgemein

  • Krebsvorsorgeuntersuchung
  • Individuelle Schwangerschaftsbetreuung
  • Betreuung nach der Geburt und in der Stillzeit
  • Behandlung gynäkologischer Erkrankungen
  • Krebsnachsorge und Betreuung
  • Verhütungsberatung
  • Mädchensprechstunde
  • Kinderwunschberatung
  • Begleitung durch die Wechseljahre
  • Hilfe bei Inkontinenz- und Senkungsbeschwerden
  • Impfungen für die ganze Familie nach den Empfehlungen der STIKO, Reiseimpfungen
  • Beratung bei psychosomatischen Beschwerden
  • Individuelle Gesundheitsleistungen

 

Beratung und Untersuchung im Rahmen der Schwangerschaftsvorsorge

  • Betreuung von Risikoschwangerschaften: 
    Diabetikerinnen, Bluthochdruckpatientinnen
  • Ultraschalluntersuchungen: in der Schwangerschaft, Lagebestimmung, Biometrie, Fruchtwassermengenkontrolle, Dopplersonografische Untersuchung, 3D Ultraschall, Geschlechtsbestimmung,
  • Sonografie nach II B, NT-Messung
  • Blutzuckerbelastungstest (oGTT)
  • Infektionsscreening:  Chlamydien, Toxoplasmose, CMV, Röteln, Hepatitis, HIV, Syphilis u. a.
  • Impfberatung in der Schwangerschaft
  • Vaginalabstrich auf Streptokokken B

 

 

Beratung und Untersuchungen in der gynäkologischen Sprechstunde

  • Ultraschalluntersuchung von Gebärmutter, Eierstöcken und Brust
  • Beratung und Behandlung bei Wechseljahresbeschwerden, ggf. Hormonanalyse
  • Beratung und Behandlung bei Senkungs- und Inkontinenzbeschwerden

Kontakt

Termine: 0228-453011 oder info@praxis-julia-faber.de



Krebs-

vorsorge

Krebsvorsorge in der Frauenheilkunde

 

Wir in unserer Frauenarztpraxis legen sehr viel Wert auf Vorsorge. Da sich die Medizin in den letzten Jahrzehnten erheblich weiterentwickelt hat, ist es heute möglich, verschiedene Krankheiten frühzeitig zu entdecken und dadurch schonender und oft auch gezielter zu behandeln. Neben den von den Krankenkassen übernommenen Leistungen, bieten wir unseren Patientinnen auch weitere individuelle Gesundheitsangebote an, die aus medizinisch sinnvollen Leistungen bestehen. Einige dieser fachärztlichen Leistungen werden von den Krankenkassen nicht übernommen. Bei der gynäkologischen Vorsorgeuntersuchung sollten alle in Frage kommenden Krebserkrankungen in der Diagnostik ausreichende Berücksichtigung finden.

 

Diese sind:

1. Gebärmutterhalskrebs

2. Gebärmutterschleimhautkrebs

3. Eierstockkrebs

4. Brustkrebs

 

Die offizielle Vorsorgeuntersuchung sieht neben der Blutdruckmessung die Entnahme des Krebsabstrichs sowie die Tastuntersuchung vor. Hierdurch können frühe Veränderungen der Gebärmutterschleimhaut und der Eierstöcke nicht erkannt werden.

 

Im Ultraschall werden die Eierstöcke und die gesamte Gebärmutter einschließlich Schleimhaut stark vergrößert dargestellt. Unter Hinzuschaltung des sogenannten Farbdopplersystems können großlumige Gefäße von Cysten unterschieden und auffällig durchblutete Areale als eventuell abklärungsbedürftig eingestuft werden.

 

 

Krebsfrüherkennungsrichtlinien der
gesetzlichen Krankenversicherung (GKV):

  • Ab dem 20. Lebensjahr: Kurzes Gespräch über Ihren aktuellen Gesundheitszustand, Blutdruckmessung und Urintest, Gynäkologische Untersuchung und  jährliche Abstrichnahme bis zum 35 LJ.
  • Zusätzlich ab dem 30. Lebensjahr: Abtasten der Brust und der lokalen Lymphknoten
  • NEU: Ab dem 35. Lebensjahr: cytologischer Abstrich alle 3 Jahre mit HPV-Test, vorher jährliche cytologische Untersuchung
  • Zusätzlich ab dem 50. Lebensjahr: Stuhltest auf verstecktes Blut,
    Mammographie-Screening alle 2 Jahre bis 69. Lebensjahr
  • Ab dem 55. Lebensjahr: Stuhltest auf verstecktes Blut alle 2 Jahre oder Darmspiegelung alle 10 Jahre

 



Wir bieten Ihnen zusätzliche, individuelle Gesundheitsleistungen an:

Vaginaler Ultraschall

Ergänzend zur Tastuntersuchung zur früheren Erkennung auffälliger Veränderungen der Eierstöcke, Gebärmutter und Blase.

 

HPV-Test (Humanes-Papilloma-Virus)

Das Risiko einer Gebärmutterhalskrebserkrankung ist mit dem HPV-Test frühzeitiger erkennbar als mit einem Abstrich.

 

Thin Prep Pap-Test (Dünnschichtzytologie)

Durch ein spezielles Abnahme- und Aufbereitungsverfahren liefert dieser Krebsabstrich eine deutlich höhere Aussagekraft und Sicherheit zur frühen Erkennung von Krebsvorstufen.

 

Immunologischer Stuhltest

Der Test auf okkultes (verstecktes) Blut im Stuhl dient der Früherkennung von Veränderungen im Dickdarm. Er spricht auf geringere Blutspuren an und ist nicht so störanfällig wie der herkömmliche Stuhltest. Zudem muss nur eine Probe abgegeben werden.

 

• Blasenkrebstest

Hiermit kann das Risiko für Blasenkrebs über eine Urinuntersuchung bestimmt werden.

 

Ab dem 35LJ:

Jährlicher cytologischer Abstrich ab dem 35 LJ

 

Brustultraschall:

Ergänzend zur Tastuntersuchung zur früheren Erkennung auffälliger Veränderungen und Früherkennung kleinster Herde meist gutartiger Herde gerade in dichtem Brustgewebe.

 

Gerne beraten wir Sie individuell, welche Leistungen zu Ihrer eigenen Sicherheit bzw. zur Steigerung Ihrer Gesundheit und Ihres Wohlbefindens sinnvoll sind.

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Schwangerschafts-vorsorge

 

Unsere Aufgabe ist es, werdende Mütter zu beraten und zu betreuen – von den ersten Planungsphase bis zur Geburt. Wir möchten sie aufklären, Ängste nehmen und zur Sicherheit für Sie und Ihr Kind beitragen. Wir beantworten gerne Ihre Fragen, versuchen Gefahren frühzeitig zu erkennen und, wenn möglich, durch eine Behandlung abwenden zu können.

 

Während der Schwangerschaft erfolgen regelmäßige Kontrollen – bis zur 30. Schwangerschaftswoche alle vier Wochen – danach 21- bis 14-tägig, wenn es notwendig ist auch in kürzeren Abständen.

 

 

Schwangerschaftsvorsorge nach den
gesetzlichen Mutterschutzrichtlinien

 

Bei jedem Termin:

Kurzes Gespräch über Ihren aktuellen Gesundheitszustand, Blutdruckmessung, Urintest auf Zucker, Eiweiß, Ketone und Gewichtskontrolle; vaginale Untersuchung, Kontrolle der Herzaktion und Kindslage, genetische Beratung

 

Ernährungsberatung

 

Zwischen 25. und 28. SSW:

Test auf Schwangerschaftsdiabetes

 

Ab der 28. SSW:

CTG (Cardio-Tokographie), Aufzeichnen der kindlichen Herztöne und Wehenschreiber

 

Blutuntersuchungen:

Blutgruppen- und Antikörperbestimmung, Hb-Kontrolle, Chlamydientest, Blutuntersuchung auf Syphilis, Hepatitis B, HIV, ggf. Röteln und Windpocken

 

Ultraschall-Untersuchungen:

Dreimal während der Schwangerschaft ist eine Beurteilung der kindlichen Entwicklung per Ultraschall vorgesehen:

– in der   9. Bis 12. SSW

– in der 19. Bis 22. SSW

– in der 29. Bis 32. SSW

 

 

Wenn Sie zusätzliche Untersuchungen zur

Betreuung Ihres Kindes wünschen, bieten wir Ihnen folgende Untersuchungen an:

 

• Zusätzliche Ultraschalluntersuchungen...

...ermöglichen es, Wachstum und Versorgung des Kindes in kürzeren Abständen zu kontrollieren.

 

• Test auf Toxoplasmose

Eine Infektion erfolgt meist durch Katzenkontakt oder den Verzehr von rohem Fleisch sowie ungewaschenem Obst, Gemüse und Salat. Eine Infektion kann zu Gehirnschäden und Erblindung des Ungeborenen führen. Der Test weist nach, ob bei der Mutter bereits Antikörper (Abwehrstoffe) gegen Toxoplasmose vorhanden sind.

 

• Test auf Zytomegalie

Eine der häufigsten Infektionen in der Schwangerschaft. Sie führt zu neurologischen Spätfolgen bei den erkrankten Kindern. Der Test kontrolliert, ob bereits ein Immunschutz vorliegt.

 

• Test auf Listeriose

Diese bakterielle Infektion kann in der Schwangerschaft zu schweren generalisierten Erkrankungen des Kindes führen. Hauptinfektionsquelle sind nicht pasteurisierte Milchprodukte. Rechtzeitig erkannt, ist sie mittels Antibiotika zuverlässig therapierbar.

 

• Streptokokkenabstrich

Streptokokken sind weit verbreitete Bakterien, die während der Geburt auf das Neugeborene übertragen werden können. Als Folge können schwere fieberhafte Infektionen mit neurologischen Spätfolgen entstehen. Bei positivem Abstrich kann eine Antibiotikagabe unter der Geburt das Risiko einer Infektion minimieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zusätzlicher Ultraschall außerhalb der Schwangerschaftsvorsorge: Wenn es medizinisch ratsam ist, kann ein zusätzlicher Ultraschall den Eltern/Angehörigen die Möglichkeit geben, sich vom Wohlbefinden und Wachstum des Kindes zu überzeugen und schon vor der Geburt eine intensive Bindung zum Kind aufzubauen.

 

 

 

• Dopplersonografische Untersuchung:

Untersucht werden die Durchblutung der kindlichen Gefäße und der Nabelschnur und der Gebärmutter. Ist im Rahmen der Mutterschaftsvorsorge nur bei der Fehlbildungsdiagnostik und bei speziellen Indikationen zulässig.

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Krebsnachsorge und Betreuung

 

Diagnose Krebs –  in dieser schwierigen Situation möchten wir Sie unterstützen und begleiten. Wir wollen Ihnen helfen, besser mit krankheitsbedingten Problemen fertig zu werden und Ihre Situation zu überblicken.

 

Nach einer Krebserkrankung werden kurzfristige Untersuchungen beim Arzt empfohlen. Wir bieten Ihnen die regelmäßige, leitliniengerechte Krebsnachsorge nach bösartigen Veränderungen der Gebärmutter, der Eierstöcke und der Brust an. Darüber hinaus übernehmen  wir als DMP (Disease- Management-Programm) koordinierende Praxis die nötige Abstimmung mit Krankenhäusern, anderen Fachärzten und Therapeuten und sorgen dafür, dass Sie eine auf Ihre individuelle Situation abgestimmte Behandlung und Nachsorge erhalten.

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Verhütungsberatung in unserer Frauenarztpaxis

 

Bevor Sie sich für eine Verhütungsmethode entscheiden, sollten Sie sich individuell beraten lassen und sich über die Verhütungsmethoden sorgfältig informieren und die richtige für sich aussuchen.

 

Wir beraten Sie über alle Methoden von der natürliche Familienplanung über verschiedene  und chemische, mechanische Methoden und die unterschiedlichen hormonellen Verhütungsarten bis zur Sterilisation.

 

 

Typische hormonelle Verhütungsmittel sind zum Beispiel:

• Die klassische Pille (aus Östrogen und einem  unterschiedlichem Gestagen)

• Die östrogenfreie Pille aus einem Gestagen

• Der Verhütungsring zur Anwendung in der Scheide

• Das Hormonpflaster aus Östrogen und Gestagen

• Die Hormonspirale  nur Gestagen

• Die 3 Monats-Spritze

• Die „Pille danach“ Notfallkontrazeption

• Hormonstäbchen

 

 

Mechanische Verhütungsmittel ohne Hormone sind etwa Kupferspirale, Kondome oder Diaphragmen.

Chemische Mittel sind etwa Sprays und Gelees zur Verhütung.

Daneben gibt es verschiedene „natürliche“ Verhütungsmethoden wie die Temperaturmessung und die Kalendermethode.

Die Sterilisation als operative Maßnahme ist endgültig und kann nur in Einzelfällen mit hohem Aufwand und geringer Erfolgsquote rückgängig gemacht werden.

 

Die Verhütung ist nach Vollendung des 18 LJ eine fast ausschließlich  privatkostenmäßig zu tragende Angelegenkeit.

 

Die folgenden Verhütungen werden in ihrer Wirksamkeit nicht durch Durchfall oder Erbrechen, Medikamente, reisebedingte Zeitverschiebung, Einnahme- bzw. Anwendungsfehler beeinträchtigt. Wir bieten Ihnen hierzu verschiedene Möglichkeiten an:

 

Die Hormonspirale sollte am besten während Ihrer Periode in die Gebärmutter eingelegt werden und entfaltet dort zielgenau ihre Wirkung.

 

Mirena: Setzt 5 Jahre in Ihrer Gebärmutter eine geringe Menge eines Hormons frei, was direkt in der Gebärmutter verhütend wirkt. Ihre Regelblutung kann aufgrund der lokalen Hormonwirkung kürzer, schwächer, seltener und weniger schmerzhaft werden, bis dahin, dass Ihre Regelblutung u. U. gar nicht mehr auftritt. Ihr Zyklus und Ihr natürlicher Hormonhaushalt bleiben dabei erhalten.

 

Levosert: Setzt 4 Jahre in Ihrer Gebärmutter eine geringe Menge eines Hormons frei, was direkt in der Gebärmutter verhütend wirkt. Ihre Regelblutung kann aufgrund der lokalen Hormonwirkung kürzer, schwächer, seltener und weniger schmerzhaft werden, bis dahin, dass Ihre Regelblutung u. U. gar nicht mehr auftritt. Ihr Zyklus und Ihr natürlicher Hormonhaushalt bleiben dabei erhalten. Eine preisgünstige Alternative.

 

Jaydess: Wurde speziell für junge Frauen entwickelt und ist deswegen die kleinste und geringst dosierte ihrer Art. Ihre Regelblutung kann durch die Wirkung von Jaydess kürzer, schwächer, seltener und weniger schmerzhaft werden. Ihr Zyklus und Ihr natürlicher Hormonhaushalt bleiben dabei erhalten.

 

Kyleena: ab 2017 neu entwickelte Hormonspirale mit weniger Hormondosis als die Mirena  in der gleichen, kleineren Größe wie die Jayless.  5 Jahre sicherer Verhütungsschutz wie die Mirena, aber weniger Hormon und weniger Nebenwirkungen! Geeignet für Frauen mittleren Altes ohne extreme Schmerzen bei der Periode oder Blutungsstörungen.

 

Der korrekte Sitz von Jaydess, Kyleena  bzw. Mirena sollte durch regelmäßige Ultraschalluntersuchungen kontrolliert werden.

 

Die 3-Monats-Spritze wird während der Periode verabreicht. Die Periodenblutung, -dauer sowie Regelschmerzen können durch diese Verhütungsmethode ebenfalls abnehmen oder ganz ausbleiben.

 

Während Ihrer Periode wird eine Kupferspirale in die Gebärmutter eingesetzt. Diese kann dort je nach Präparat für 3-5 Jahre verbleiben. Aufgrund der Wirkung der freigesetzten Kupfer-Ionen in Ihrer Gebärmutter wird eine Schwangerschaft verhindert und es kommt zu einer leichten Entzündung, wodurch Ihre monatlichen Blutungen stärker, länger, häufiger und schmerzhafter werden können. Der korrekte Sitz der Spirale sollte durch regelmäßige Ultraschalluntersuchungen kontrolliert werden.

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Mädchensprechstunde

 

Der erste Gang zum Frauenarzt ist für jedes Mädchen besonders schwer. Viele Ängsten und  Fragen treten auf, so dass man diesem Termin mit Unbehagen entgegen sieht. Wir bieten Euch gern gemeinsam mit einer Freundin spezielle Info-Sprechstunden nur für Mädchen an – auch ohne gynäkologische Untersuchung. Dabei versuchen wir, Dir die besten Antworten auf viele Deiner Fragen zum Thema Liebe, Sexualität und Verhütung zu geben. Du hast die Möglichkeit die Praxis und die Untersuchung beim Frauenarzt kennen zu lernen.

Selbstverständlich unterliegen diese Gespräche der ärztlichen Schweigepflicht.

 

Außerdem führen wir die HPV-Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs in unserer Praxis durch, die nach Möglichkeit schon vor dem ersten Geschlechtsverkehr erfolgen sollte. Bringt also bitte Euren Impfpass mit, dann können wir  auch die Grundimpfungen auf Aktualität überprüfen.

 

Sollten akute Beschwerden vorliegen, sind wir natürlich auch während der sonstigen Sprechzeiten für Euch ansprechbar.

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Impfungen in unserer Frauenarztpraxis

 

Impfungen sind ein wesentlicher Beitrag zum Schutz vor Erkrankungen für sich und die Mitmenschen. Bitte bringen Sie zu jeder Untersuchung daher auch Ihren aktuellen Impfausweis mit.

 

Impfungen vor geplanter Schwangerschaft

Gerade vor einer geplanten Schwangerschaft sollte der Impfschutz nochmals überprüft und gegebenenfalls aufgefrischt werden. Das gilt auch für die werdenden Väter. Besonderen Wert sollte auf den Schutz  gegen Masern, Mumps, Keuchhusten. Röteln, Windpocken gelegt werden

 

 

Grundimpfungen

Wir führen in unserer Praxis alle von der ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlenen Impfungen durch. Zu den empfohlenen Impfungen zählen hauptsächlich:

• Diphterie, Tetanus, Polio, Pertussis (Keuchhusten)

• Masern, Mumps, Röteln

• Meningokokken, Pneumokokken

• HPV-Impfung

• Grippeschutzimpfung für alle Schwangeren, chronisch Kranke und über 60-Jährige

 

Diese Impfungen werden von der gesetzlichen Krankenkasse erstattet.

 

Weitere sinnvolle Impfungen

Wir bieten folgende zusätzlichen Impfungen an:

• Hepatitis A und B

• Zeckenschutzimpfung

• Impfung bei immer wiederkehrenden Scheideninfektionen: 10% aller Frauen leider an immer wiederkehrenden Scheideninfektionen. Hier ist eine Impfung empfohlen.

• Impfung bei immer wiederkehrenden Harnweginfektionen:  Bei diesen sehr häufigem Problem bei jungen Frauen und in den Wechseljahren ist eine Impfung bei drei Episoden im Jahr oder zwei im Halbjahr sinnvoll!

• Reiseimpfungen außer Gelbfieberimpfung

 

Die Kosten für diese Impfungen werden nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

 

 

 

HPV-Impfung zur Vorbeugung vor Gebärmutterhalskrebs

 

Humane Papillomviren ( HPV) könne eine Reihe von Krankheiten auslösen:

Neben einem Gebärmutterhalskrebs können dies Genitalwarzen, aber auch Krebserkrankungen der Scheide und des äußeren Genitalbereiches  und des Analbereiches und des Rachens sein. Meist heilt eine Infektion mit dem humanen Papillomvirus folgenlos aus. Ein Fünftel der Infektionen verläuft jedoch chronisch, d.h., das Virus verbleibt in der Schleimhaut und kann dort Veränderungen von Entartungen, bis hin zu unkontrolliertem Zellwachstum, hervorrufen. Das heißt aber nicht, dass jeder Virusträger erkrankt.

 

Papillomviren sind weit verbreitet. Sie werden meist beim Geschlechtsverkehr übertragen. So infizieren sich im Laufe ihres Lebens etwa 70% der sexuell aktiven Bevölkerung mit Papillomviren. Spezielle Risikogruppen gibt es nicht. Daher sollte jede Frau und auch jeder Mann diesen Erkrankungen wirkungsvoll vorbeugen. Die Impfung schützt vor Gebärmutterhalskrebs und seinen Vorstufen, aber auch vor Genitalwarzen, die durch Papillomviren der Typen 6, 11, 16, 18, 31, 33, 45, 52 und 58 hervorgerufen werden. Das sind etwa 75% dieser Krebsarten. Die Impfung ist zugelassen für Kinder ab einem Alter von 9 Jahren, Jugendliche und Erwachsene.

 

Den besten Schutz bietet die Impfung vor dem ersten Geschlechtsverkehr, daher zahlen die gesetzlichen Krankenkassen diese Impfung bis zum 18. Geburtstag. Allerdings sollte die Impfung nicht auf diesen Zeitraum beschränkt bleiben, da bei weitem nicht alle Mädchen mit dem Eintritt in die Sexualität mit HPV infiziert werden. Auch ältere Frauen, oder Frauen, welche bereits Kontakt mit einem HPV-Typ hatten, profitieren von der Impfung. Wir bieten Ihnen deshalb die HPV-Impfung als Selbstzahlerleistung an. Zur Frage der Notwendigkeit einer Auffrischung des Impfschutzes liegen derzeit noch keine Daten vor. Der nachgewiesene Impfschutz beträgt mindestens 10 Jahre.

 

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wir Begleiten sie in den Wechseljahren

 

Im Leben einer jeden Frau sind die Wechseljahre eine besonders intensive Lebensphase, die von hormonell bedingten körperlichen und seelischen Veränderungen geprägt ist. Oftmals stellen auch private oder berufliche Umbrüche in diesem Lebensabschnitt die Frauen vor die Aufgabe, sich neu zu definieren.

 

Wir begleiten Sie gern durch die bewegende Zeit der Wechseljahre:

 

    Um gut vorbereitet in diese Lebensphase zu gehen, beraten wir Sie über vorbeugende Maßnahmen (Präventivmedizin).

    Ihr Körper wird sich in dieser Zeit verändern, und es können  unterschiedliche Beschwerden auftreten (z.B. Hitzewallungen, Schlafstörungen, depressive Verstimmungen, Gelenkbeschwerden, Trockenheit der Schleimhäute, Gewichtszunahme, Libidostörungen). Wir geben Ihnen gern Anregungen, was Sie selbst aktiv beitragen können, um mögliche Beschwerden zu lindern.

 

    Wir beraten Sie über die nicht-hormonellen Behandlungsoptionen und geben Ihnen umfassende Informationen zum Thema Hormontherapie.

    Gemeinsam mit Ihnen erstellen wir ein passendes Therapiekonzept, das auf Ihre ganz persönliche Situation zugeschnitten ist.

 

Unser Ziel ist es, Ihre Lebensqualität, Leistungsfähigkeit und Lebenslust in und nach den Wechseljahren zu erhalten.

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Damit Ihr wunsch in erfüllung geht

 

Irgendwann im Leben stellt sich wohl jedes Paar die Frage, ob es Kinder haben möchte. Dies ist ein guter Zeitpunkt, eine frauenärztliche Beratung wahrzunehmen, da einige medizinische Fragestellungen vor Beginn der Schwangerschaft abgeklärt werden sollten.

 

Bei einem Kinderwunsch sollte im Vorfeld auf Folgendes geachtet werden:

 

  • Effektiver Impfschutz gegen Röteln
  • Auffüllung der Folsäurespeicher
  • Ergänzung ggf. auch anderer Vitalstoffe bei nachgewiesenem Mangel (Orthomolekulare Therapie)
  • Beratung zum Thema „Gesunde Lebensführung”.

 

Insbesondere ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung, Verzicht auf belastende Genussmittel, psychische Balance und die Vermeidung von Umweltbelastungen (Präventivmedizin) haben positiven Einfluss auf die Fruchtbarkeit.

    Detaillierte Aufklärung über den weiblichen Zyklus, um die Abläufe in Ihrem Körper besser verstehen und günstige Zeitpunkte besser nutzen zu können.

 

Etwas Geduld, wenn sich der Kinderwunsch nicht sofort erfüllt ...

 

Um Enttäuschungen zu vermeiden, sollten Sie sich Zeit geben und auch die realistischen Chancen kennen, innerhalb eines Zyklus’ schwanger zu werden. Es ist völlig normal, dass auch bei einem gesunden Paar – altersabhängig – bis zu einem Jahr vergehen kann, bis die ersehnte Schwangerschaft eintritt.

 

Ganz wichtig ist die genaue Kenntnis Ihrer fruchtbaren Tage. Denn bei einem recht kleinen Zeitfenster von 2-3 Tagen entscheidet auch das richtige Timing darüber, ob aus einem Kinderwunsch bald ein Wunschkind wird.

 

Wenn Sie sich schon längere Zeit ein Kind wünschen und trotz aktivem Liebesleben an den fruchtbaren Tagen nicht schwanger geworden sind, sollte nach den Gründen gesucht werden. Mit bewährter Diagnostik können wir häufig die Ursachen für den bislang nicht erfüllten Kinderwunsch herausfinden. Nicht selten sind es hormonelle Imbalancen, die leicht zu behandeln sind. Der Ausgleich Ihrer Hormone kann die Chancen auf eine Schwangerschaft deutlich verbessern.

 

In Einzelfällen binden wir spezialisierte Gynäkologen (Reproduktionsmediziner) und Urologen mit ein, falls dies sinnvoll erscheint.



Kontakt:

 

Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe

Julia Faber

Provinzialstr. 33-35

53859 Niederkassel-Mondorf

Tel: 0228 - 45 30 11

Fax: 0228 - 45 50 23

Mail: info@praxis-julia-faber.de

 

Unsere Sprechzeiten:

 

Mo: 8:00 - 12:30 & 14:00 - 16:00 Uhr

Di, Do: 8:00 - 12:30 & 14:00 - 17:00 Uhr

Mi: 7:00 - 13:00 Uhr

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